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Überall,wo wirklich Leben ist, ist auch eine Spur vom Glück. A. Grün
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Du befindest dich in der Kategorie: Tagebuch Donnerstag, 22. Mai 2008
erster Arbeitstag
zwei Nächte vor Angst nicht geschlafen und die Überlegung dass ich das eh nicht schaffe! Ich tappel also am Dienstag los, kurz vor dem Laden hätte ich fast wieder kehrt gemacht. Die erste STunde sollte ich mich einfach neben eine Kassiererin stellen und zu schauen, dann kam der Chef und meinte ...............Kasse hohlen loß gehts. Ich bekam meine eigene Kasse, hin und wieder kam jemand vorbei und schaute nach mir, ansonsten durfte ich alles selbständig machen und es funktionierte prima. Meine Kollegen und die Kunden, alle einfach super nett, mir machte es richtig Spaß. Normalerweise darf man wenn nichts los ist nicht einfach sitzen bleiben, man muss sofort aufstehen und Regale ordnen oder auffüllen, erst hieß es dass bräuchte ich heut noch nicht, dann bin ich von selber los wenn nichts zu tun war und hab geholfen und rings um die Kasse alles in Ordnung gehalten. Regale immer wieder sortiert und aufgefüllt, es war toll, genau mein Ding*gg* Ich bin sofort am ersten Tag voll mit eingestiegen und war von 9 bis 21 Uhr dort, müde, aber rundum zu frieden. Ich habe gemerkt dass ich was kann, auch nach 16 Jahren Hausfrau und Mutter. Es gab Lob ohne ende und ich habe gemerkt dass es auch mit dem Rechnen geht. Meine Rechnung des Leerguts stimmte, die Kollegin zählte auch noch mal nach und bekam ein anderes Ergebnis, natürlich sagte ich sofort dass dann bestimmt ihres stimme und ich mich vertan habe, war aber nicht so und sie meinte ich hätte schon richtig gerechnet. Der Chef telefoniert in den nächsten Tagen mit seinem Chef und er kann sich die ARbeit mit mir gut vorstellen. In Zukunft wird es so sein, dass nur er und ich da sind, ich muss die Kasse und den Rest des Ladens dann selbstständig schmeißen und werde nur für die Pausen abgelöst, viel Stress und wenig Geld, aber dass ist es mir Wert, zumal wenn das in den Laden klappt ist jede Arbeit vom STress her in einem anderen Geschäft ein Kindergeburtstag. Ich freu mich wenns eine Zusage gibt, wenn nicht geh ich halt woanders hin. Ich war erst nach 21 Uhr zu Hause, mein Schatz war schon ganz aufgeregt wo ich bleibe und meine Tochter hatte schon einen Tisch mit Kerze vorbereitet, gemeinsam haben sie noch abgespült, ich war so richtig stolz auf meine Schätze, dass sie mich alle so liebevoll unterstützen!
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